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Diverse Digerati - Was kann und was will der Mensch?

1. Daniel Hellis: Maschinen den Menschen immer ähnlicher

Zu den Digeratis, die unter dem Begriff „Miscellanous“ – „diverse Digerati“ bekannt sind, ist unter anderem Daniel Hellis bekannt. Der Mitarbeiter von Walt Disney Company betont, dass es im Leben eigentlich keine feste Abgrenzung zwischen Wissenschaft, Kunst, Ingenieurwesen und dem betrieblichen Geschäft gibt. Er ist auch der Überzeugung, dass Maschinen mehr und mehr wie Menschen werden.
Kritisch anmerken möchte ich hierzu, dass stets bei allen Erfindungen eine Grenze gezogen werden sollte, dass die Maschine nicht irgendwann dem Menschen total ähnelt. Mehr Infos gibt es bei: Maschinen ersetzen Menschen.

Die Technik löscht manuelle Fertigkeiten aus – man hat Angst davor. Gefahr dessen ist, dass wenn die Technik alles macht, dann fragt man sich: Was macht dann der Mensch? Nur denken? Was ist, wenn die Technik versagt? Was macht dann der Mensch, wenn er alle handwerklichen Fertigkeiten vergessen bzw. aufgegeben hat?

Geht vielleicht das Individuelle verloren? Geht die Einzigartigkeit verloren, wenn alles auf dem Fließband produziert wird? Das Original geht unter – es kann vielfach kopiert werden.

Geht die Einzigartigkeit verloren?

Wird der Mensch zum Übermensch? Wenn der Mensch über die Natur und Tiere herrschen möchte, wird er dann nicht irgendwann auch über den Menschen herrschen wollen? Wenn man „den kleinen Finger bekommt, will man manchmal auch die ganze Hand“ lautet das Sprichwort. Lässt es sich auf die Zukunft und auf die Technisierung projizieren?

Was ist mit der Überwachung des Menschen? Es gibt immer mehr Kameras an Orten, an denen wir uns bewegen. In Bahnhöfen , Innenstädten, Schulen, Veranstaltungen. Dank der Technik ist es uns möglich, Verbrechen zu eliminieren und zu bekämpfen. Doch wo sind die Grenzen? Vielleicht gibt es bald immer mehr Kameras und wir werden ständig und überall aufgenommen?

Dank des bargeldlosen Bezahlens ist es uns möglich, dass wir ohne Scheine im Portemonnaie kaufen und verkaufen. Doch was heißt das eigentlich, wenn man bedenkt, dass alles, was wir kaufen irgendwo in irgendwelchen Computern gespeichert wird? Behörden können verfolgen, wie viel Geld wir im Monat auf unserem Konto haben und wie viel wir für was ausgeben.

Der Mensch wird gläsern. Er gleicht immer mehr einem Gespenst aus Glas, welcher durchsichtig ist, und den man „durchschauen“ kann. Wenn jemand durchschaubar ist, dann kann man denjenigen auch eher kontrollieren. Was passiert, wenn unsere Gedanken irgendwann „gläsern“ sind? Was passiert, wenn uns unsere Mitmenschen sagen können, was wir selbst gerade denken? Dann haben wir unsere Freiheit verloren. Dann könnten wir uns nicht mehr frei bewegen und frei denken, weil es jeder sehen und hören könnte. Wir wären eingeschlossen in uns selbst und wir wüssten nicht, was wir dagegen machen könnten. Wenn wir uns heutzutage zurückziehen wollen, dann gehen wir irgendwo hin, wo wir für uns sind. Wenn wir alle „gläsern“ wären, dann gäbe es keinen Ort mehr, wo wir für uns allein sind, wo wir unsere Intimsphäre hätten. Alles wäre für jeden quasi sichtbar, sei es durch Nachtsichtgeräte oder spezielles Licht oder Strahlung, mit der man auch durch Wände schauen kann. Weitere Infos auf der Webseite des Transhumanismus.

2. Brewster Kahle: Alle sollen Zugang zum Wissen haben

Brewster ist ein Internetaktivist und „Digitaler Verleiher“. Als Mitglied der „Thinking Machine“, wie im Inc.com geschildert wurde, welche von Daniel Hillis mitgegründet wurde, wirkt er im großen Business mit. Im Team der „Thinking Machine“ erfand Brewster das WAIS-System, eine Art „Internet-Archiv“, welches er später an AOL verkaufte. Das von ihm erfundene Alexa Archive verkaufte er an Amazon. Das Alexa Archive ist eine Art Protokollführende und Informationen aufnehmende Website, die Statistische Werte von den Usern sammelt, welche die „Alexa-toolbar“ installiert haben. Alexa Archiv sammelt quasi alle für den Nutzer und eher noch für zahlende Firmen(, die Informationen über die Nutzer haben wollen) benötigten Informationen innerhalb des „Websiteverkehrs“. Der klare Nachteil dieser Methode ist, dass das menschliche Handeln „gläsern“ ist. Brewster setzt sich für einen Wissenszugang für alle ein.

3. Jaron Lanier: Wir werden zu Idioten, wenn die Computer viel zu sagen haben

Eine eher philosophisch-kritische Einstellung hat Jaron Lanier. Er nennt es eine Art „Digital Maoism“ und meint damit, dass wir zu Idioten werden, wenn wir denken, dass das Internet ein eigenes Dasein besitzt, welches was zu sagen hat. Computer sollen nicht den Sinn der Menschen ablösen.

4. Dave Winer erfindet das „Digitale Tagebuch“

Ein wichtiger Erfinder des „Blogging“ ist Winer. Er ist der Erfinder des Weblogs, welches mittlerweile für viel Geld weiterverkauft wurde. Blogging ist mittlerweile ist im Internet stark im Kommen. Es ist eine Art „Digitales Tagebuch“. Man kann sich Weblogs über ein Fussballspiel einholen, oder aber auch Produktmeinungen, die in unserer Konsumgesellschaft von Bedeutung sein dürften